Rankweil, 28.04.2026 – Die Volksbank Vorarlberg schließt das Geschäftsjahr 2025 mit mehr Krediten und höheren Einlagen ab. Sowohl die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit einem Zuwachs von 11,27 % als auch die Forderungen an Kunden mit einem Plus von 5,5 % führten zu einer gesteigerten Bilanzsumme in Höhe von 2,146 Mrd. Euro. Als wesentlicher Wachstumstreiber erwies sich das Wohnbaucenter, das seine Tätigkeit im Frühjahr 2025 aufgenommen hat und bereits signifikante Ergebnisse im Bereich der Wohnbaukredite erzielen konnte. Trotz rückläufiger Zinserträge und steigender Betriebsausgaben konnte mit 5,19 Mio. Euro ein akzeptables Betriebsergebnis erzielt werden. Die erhöhte Bankenabgabe schlug im Jahr 2025 mit rund 713 Tsd. Euro zu Buche.
Das aus Bankensicht herausfordernde Jahr 2025 konnte die Volksbank Vorarlberg Gruppe mit ihren 243 Mitarbeitenden dank ihres regional ausgerichteten, soliden und risikobewussten Geschäftsmodells erfolgreich abschließen. „Gerade in Krisenzeiten stehen wir an der Seite unserer Kundinnen und Kunden und erarbeiten gemeinsam Perspektiven“, erläutert Vorstandsvorsitzender Dir. KommR Betr.oec. Gerhard Hamel. „Das genossenschaftliche Motto der Volksbanken Gutes zieht Kreise betont, wie wichtig für uns die Förderung unseres regionalen Geldkreislaufs ist. Konkret heißt das: Im Jahr 2025 entfielen 93,1 % aller Finanzierungen der Volksbank Vorarlberg auf unser Bundesland in die regionale Wertschöpfung.“
Ein gesundes Wachstum fand im Bereich der Kundenforderungen mit 5,50 % und bei den Kundeneinlagen mit einem Plus von 11,27 % statt. Wenngleich beide Kennzahlen im Jahresvergleich anstiegen, schmälerte das im Vergleich zu den Vorjahren gesunkene Zinsniveau den Nettozinsertrag um 5,59 % auf 29,79 Mio. Euro (Vorjahr 31,56 Mio. Euro).
Der Provisionssaldo stieg gegenüber Vorjahr um 0,99 Mio. Euro bzw. 5,44 % und beträgt zum 31.12.2025 rund 19,21 Mio. Euro. Der positive Trend wurde durch Zuwächse aus dem Wertpapiergeschäft und dem Zahlungsverkehr gefördert. Die um 6,6 % auf 47,94 Mio. Euro gestiegenen Betriebsaufwendungen drückten das Betriebsergebnis, welches im Vergleich zum Ergebnis des Vorjahres (7,43 Mio. Euro), im Geschäftsjahr 2025 nur mehr 5,19 Mio. Euro beträgt. Nach Berücksichtigung der Risikovorsorgen liegt das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) mit 2,20 Mio. Euro um 0,38 % über dem des Vorjahres (1,82 Mio. Euro). Gegenüber dem Vorjahr (210 Tsd. Euro) erhöhte sich die Bankenabgabe im abgelaufenen Geschäftsjahr um mehr als das 3-fache. Obwohl die Kernkapitalquote mit 16,94 % als auch die Eigenmittelquote mit 17,82 % leicht unter den Vorjahreswerten liegen, rangieren beide weit über den rechtlichen Vorgaben und bestätigen die in den letzten Jahren solide aufgebaute Ertrags-, Liquiditäts- und Kapitalbasis. Diese Entwicklung resultiert einerseits aus dem starken Kreditwachstum, ist andererseits aber auch vor dem Hintergrund des Inkrafttretens der neuen Basel IV-Richtlinie mit geänderten Risikobewertungen und Eigenmittelanforderungen zu sehen, wodurch Banken für das gleiche Geschäft mehr Eigenkapital vorhalten müssen. Die Bilanzsumme der Volksbank Vorarlberg erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,53 % und beträgt zum Stichtag 31.12.2025 rund 2,146 Mrd. Euro.
Bekenntnis zum Filialnetzwerk
Die Wichtigkeit der Regionalität für die Volksbank Vorarlberg zeigt sich durch ihr Bekenntnis zu ihrem bestehenden Filialnetzwerk – 11 Beratungsfilialen sowie zwei Private Banking Filialen. Darüber hinaus investierte sie im Oktober 2025 in ein neu eröffnetes Beratungscenter in Bezau mit dem Ziel einer stärkeren Positionierung im Bregenzerwald. Es werden dort Beratungstermine nach Vereinbarung sowie ein 24/7-Selbstbedienungsbereich angeboten. Jeder der vier Vorarlberger Bezirke wird von einem eigenen Firmenkundenteam betreut.
„Gutes zieht Kreise“ – Förderung des regionalen Geldkreislaufs
Die Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch die gezielte Förderung eines regionalen Geldkreislaufs ist Ausdruck eines nachhaltigen Bekenntnisses zum Wirtschaftsstandort Vorarlberg. „Im Jahr 2025 entfielen 93,1 % aller Finanzierungen der Volksbank Vorarlberg auf unser Bundesland. Die übrigen Kredite wurden an Kundinnen und Kunden im restlichen Österreich sowie im benachbarten Ausland vergeben. Dies trägt langfristig zur positiven Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts bei“, führt Gerhard Hamel aus.
Deutlicher Anstieg bei der Kundenzufriedenheit
Der im Herbst 2025 erhobene Kunden-NPS (Net Promoter Score) der Volksbank Vorarlberg liegt bei einem starken Wert von 40 und damit rund 40 % über dem Vorjahresniveau von 28,1. Somit hebt sich dieser deutlich vom Kunden-NPS des österreichischen Banksektors (18,1) ab. Zudem bewerteten 97 % der Kundinnen und Kunden der Volksbank Vorarlberg die „Zufriedenheit mit den Kundengesprächen“ mit der Note 1 oder 2. Helmut Winkler dazu: „Dieses Ergebnis ist der Beweis unserer hohen Serviceorientierung und der großen Bedeutung, die der persönlichen Betreuung unserer Kundinnen und Kunden bei uns zukommt.“ (Werte sind der Telemark Marketing Befragung des Banksektors, 2025, entnommen).
Volksbank Eigentümerclub Vorarlberg legt zu
Das genossenschaftliche Motto des Volksbank Eigentümerclub Vorarlberg „Profitieren – Leben – Gestalten“ wird weiterhin aktiv gelebt. Das Vertrauen unserer Kunden zeigt sich in den steigenden Mitgliederzahlen: Im vergangenen Jahr wuchs die Zahl der Eigentümerclub-Mitglieder (mit 10 oder mehr Geschäftsanteilen) um 12 % auf 7.238 – das entspricht knapp 40 % unserer insgesamt 19.332 Mitglieder. Die Grundidee des regionalen Miteinanders wird zudem konsequent umgesetzt, da alle Kooperationspartner aus Vorarlberg stammen.
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